Ist deine WordPress Seite bereit für 2017?

2016 ist vergangen, jetzt ist Zeit für einen Frühjahrsputz! Das gilt auch für deinen Internetauftritt. Analysiere deine Webseite – was funktioniert, was nicht und was kann noch verbessert werden? Mit dieser Liste helfen wir dir, herauszufinden worauf du dich gleich zu Beginn des Jahres fokussieren solltest. Deine WordPress Webseite und deine Besucher werden es dir danken!

1. Neues Jahr – Neues Webseiten Design?

Vielleicht ist es an der Zeit, deiner Webseite ein neues Outfit zu verpassen. Frischer, dynamischer und abgestimmt auf die neuesten Trends in Sachen WordPress Themes. Ein kompletter Themewechsel hört sich vielleicht ein bißchen drastisch an , aber du solltest es in Betracht ziehen, wenn du dir deine alte Seite genau anschaust.

Schau dir andere Seiten an. Vielleicht hast du ja schon in 2015 einige Webseiten die dir gefallen als Lesezeichen hinzugefügt und überlegt, ob diese auch zu deiner Seite oder Blog passen würden. Du kannst ganz leicht herausfinden ob  (und falls ja  welches) WordPress Theme diese Seiten verwenden, indem du die URL in das Suchfenster von “What WordPress Theme is that?” einzuträgst. Hier gelangst du zur Seite. Lies dir die Bewertungen des Themes durch, schau dir die Demo Versionen an. Gibt es neben dem neuen Design einen anderen Mehrwert den das Theme liefern könnte? Neue Funktionalitäten oder ein abgestimmtes Paket an Plugins?

Wenn dir der Schritt zu einem neuen Theme zu groß ist kannst du dir überlgen, ob gibt es vielleicht andere Dinge gibt, die eine Verbesserung vertragen könnten? Vielleicht ein neues Plugin, dass das Design oder die Benutzerfreundlichkeit verbessert, wie z.B. ein Custom Widget oder ein anderes Header Bild. Auch ein neues Logo oder eine Design Änderung deines Newsletter-Anmeldeformulars können deinen Besuchern zeigen, dass sich etwas auf deiner Seite getan hat.

Auch der Blog kann überholt werden. Vielleicht überlegst du dir ein einheitliches Branding für alle Beiträge und Artikel. Z.B. das Verwenden von Bildern mit einheitlichem Style kann einen großen Effekt erzielen. Jetzt eine einheitliche Vorlage zu erstellen, kann dir am Ende viel Zeit ersparen und lässt deinen Auftritt professioneller und erwachsener erscheinen.

Was auch immer du vorhast – denk daran, dass auch kleine Änderungen einen großen und nachhaltigen Einfluss auf deine Besucher und potentiellen Kunden haben können.

2. Was sind deine besten Webseiten Artikel, Beiträge und Seiten?

Schau dir an welche Artikel, Beiträge und Seiten im vergangenen Jahr den Lesern und Besuchern am besten gefallen haben. Aufschlussreiche Analysen bieten dir deine Seitenstatistiken, die du z.B. über Google Analytics abrufen kannst. Solltest du dies noch gar nicht eingerichtet haben, ist es nun höchste Zeit. Gerne helfen wir dir auch dabei.

Sobald du weißt was deine Besucher mögen, solltest du dir Gedanken darüber machen inwiefern sich der eine Artikel von den anderen unterscheidet – hat der Beitrag bessere Bilder? Oder hat die Seite eine tolle Grafik, die die Besucher sich genauer anschauen? Versuche herauszufinden was du für andere Artikel/Beiträge/Seiten übernehmen kannst.

Einige Seiten auf der Webseite bekommen immer eine gewisse Anzahl von Seitenbesuchen aufgrund des Zwecks der Seite. Typische Beispiele sind die “Über Uns”-, die Kontaktseite, oder bestimmte Landingpages die du erstellt hast. Diese Seiten dienen immer nur einem Zweck und sollten dahingehend optimiert sein, dem Besucher mitzuteilen was er/sie tun soll. Dies kannst du am besten durch sogenannte CTA’s (Call-to-Actions) realisieren. Als besonders effektiv haben sich CTA’s in Verbindung mit “Freebies” herausgestellt.

Beispiel: Du hast eine Landingpage erstellt mit der du neue Newsletter Abonnenten generieren möchtest. Diese Landingpage sollte sich daher auf diesen Zweck beschränken. Hier kannst du verschiedene CTA’s implementieren (ein Button unter einen Text, ein Link in der Sidebar, oder ein Pop-Up) mit denen du deinen Besuchern im Tausch für ihre E-Mail Adresse ein gratis eBook oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel anbietest.

Starte deine Analyse mit den offensichtlichen Dingen: funktionieren alle Links und verweisen diese auf die richtigen Seiten? Haben alle verwendeten Bilder eine gute Auflösung? Lassen sich die Texte leicht lesen und haben keine “Sprünge”? Du weisst worauf ich hinaus will. Mach es zu deiner Angewohnheit diese Punkte von Zeit zu Zeit zu analysieren – nur so holst du das Meiste aus deinem Content.

3. Welche Artikel, Beiträge und Seiten haben (fast) keine Besucher?

Im Gegensatz zu deinen besten Artikeln, Beiträgen und Seiten gibt es natürlich auch die, die am schlechtesten “performen”. Wie du schon richtig ahnst, kommt auch hier Google Analytics wieder zum Einsatz. Suche nach den Artikeln, Beiträgen und Seiten die sehr wenige oder gar keine Besuche aufweisen können.

Stell dir die Frage warum diese Seite keine Besucher hat und letztendlich, warum du diese Seite eigentlich existiert. Wenn du trotz fehlender Besucher  immer noch vom Mehrwert der Seite (oder der Idee die dahinter steht) überzeugt bist, solltest du sie komplett überarbeiten und nach einigen  Wochen erneut analysieren. Tipp: Manchmal musst du dich auch von Seiten trennen können, die weder einen Mehrwert für dich, noch deine Besucher, oder Google bieten.

4. Testest du schon oder schießt du noch im Dunkeln?

Testen, testen, testen – für die meisten Menschen ist das Thema “testen” mit etwas negativem verbunden. Hoher Zeitaufwand, langweilige, stupide, sich wiederholende Arbeit, die im Endeffekt in noch mehr Arbeit endet. Es ist auch viel angenehmer sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen und sich einzubilden, dass man weiß was die Besucher wollen. Jedoch kann testen, genau wie optimieren, Spaß machen und ist oftmals einfacher als du vielleicht denkst. Spätestens nachdem du im zweiten Schritt herausgefunden hast was deine besten Webseiten Artikel, Beiträge und Seiten sind, solltest du dir nun überlegen wie du sie noch weiter verbessern kannst.

Als sicherste Methode hat sich hier das A/B Splittesting herausgestellt. “Sicher” im Sinne von messbaren Resultaten, die zu Verbesserungen führen können, ohne dass deine Besucher merken, dass du ihr Verhalten auf deiner Webseite testest. Das Thema A/B Testing reicht für mehrere Artikel – wir beschränken uns hier auf schnell umsetzbare Tests, die du noch heute starten kannst. Hier ein paar Beispiele für dich, die du z.B. auf zwei verschiedenen Landingpages anwenden kannst:

Noch einmal zur Erinnerung: du willst herausfinden welcher CTA am besten konvertiert!

Beispiel: Du hast zwei verschiedene Landingpages, die beide jedoch das gleiche Ziel verfolgen: der Besucher soll sich für deinen Newsletter eintragen. Beide Seiten ähneln sich in Aufbau, Design und Struktur, doch haben jeweils kleine (aber feine) Unterschiede. So kannst du zunächst anfagen zu testen, welche Überschrift zu mehr Anmeldungen führt. Sobald du genug Testdaten gesammelt hast, übernimmst du die Gewinner-Überschrift für den anderen CTA und testest nun die Farbe des Anmeldebuttons.

Dies lässt sich beliebig ausbauen. So eignet sich A/B Splittesting auch sehr gut zur Preisfindung für Produkte oder Dienstleistungen die du auf deiner WordPress Webseite anbietest, oder sogar um zu ermitteln, welche Produktarten oder Bestandteile deiner Dienstleistungen deine Besucher vorziehen.

5. Steht dein Wartungs-, Sicherheits- und Backup Plan?

Deine WordPress Webseite muss reibungslos funktionieren und vor allem sicher sein. Sollte sich mal ein (unvorhersehbarer) Fehler eingeschlichen haben, brauchst du einen Notfallplan. Beispiele solcher Fehler sind das Installieren eines neuen Plugins, das andere Plugins nicht mehr arbeiten lässt, oder das ein Update deine Seite komplett “zerschießt”.

Du solltest regelmäßig ein Backup deiner Webseite erstellen, auf das du zurückgreifen kannst falls etwas schiefgeht. Dann kannst du ohne große Angst die notwendigen Updates durchführen. Generell sollte auf deiner wöchentlichen To-Do Liste das Updaten von Plugins stehen. So minimierst du die Wahrscheinlichkeit von Fehlern auf der Seite.

Auch wenn du Wartungen an deiner Seite durchführst, solltest du hier nach Plan vorgehen. Finde heraus wann der beste Zeitpunkt ist um die Seite kurz in den Wartungsmodus zu setzen, ohne zu viele Besucher zu verärgern. Überlege dir vorher was du durchführen musst und wie der Ablauf aussieht. Nur so garantierst du eine möglichst kurze Wartungszeit.

Wie hast du dich und deine Webseite für 2017 vorbereitet? Benötigst du Hilfe? Wir sind gerne für dich da!

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